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Tischtennis-Interview mit DTTB zum Thema "Kooperation Schule und Verein"

Erstellt von Günter Schultz | |   Tischtennis

Liebe Sportkolleginnen- und Kollegen,

seit September 2011 läuft die zwischen der Tischtennisabteilung des TuS Ende und der Grundschule Schraberg vereinbarte Kooperation zum Thema "Schule und Verein". Nachdem wir als TT-Abteilung schon mehrfach darüber berichteten, wurden wir anfang des Jahres vom DTTB um ein Interview zum Stand der Kooperation gebeten. Als TT-Abteilung sind wir stolz, dass unsere Arbeit und unser Engagement von einem so gewichtigen Fachsportverband wie dem DTTB als vorbildlich bezeichnet wird und man uns um ein Interview zu unseren bisherigen Erfahrungen bat. Dem sind wir natürlich gern nachgekommen, da wir voll hinter der vereinbarten Kooperation stehen und diese auch gern weiterführen wollen.

Nachfolgend nun das auf der Homepage des DTTB veröffentlichte Interview.

Quelle: http://www.tischtennis.de/aktuelles/meldung/12700

Kein Ende in Sicht beim TuS Ende – ganz im Gegenteil

Frankfurt/Dortmund. 2012 ist das Jahr der LIEBHERR Team-WM in Dortmund und den Olympischen Spielen in London. Und 2012 ist der offizielle Beginn der Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“. Mithilfe von Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen sollen Kinder und Jugendliche für Tischtennis begeistert werden. Wie „Tischtennis: Spiel mit!“ an der Basis umgesetzt werden kann, zeigen erste Erfahrungsberichte aus der Pilotregion Dortmund/Ennepe-Ruhr-Kreis, wo die Kampagne bereits seit dem Schuljahr 2011/2012 läuft.

Ein Beispiel ist der TuS Ende, der in Herdecke eine Kooperation mit der Grundschule Schraberg eingegangen ist. Wir haben mit dem Pressewart der Tischtennis-Abteilung, Günter Schultz, gesprochen, der aktiv in das Projekt eingebunden ist. Die Tischtennis-Abteilung des TuS besteht aus ca. 70 Mitgliedern. Es gibt sechs Senioren- und drei Jugendmannschaften, wobei „ es in Zukunft noch mehr Nachwuchsteams geben soll“, sagt Schultz. „Wir sind ein lebender Verein und in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen“, betont der 62-Jährige.

altWie lautet Ihr erstes Fazit der Kampagne?

„Wir halten die Kampagne für sehr wichtig, da sie darauf abzielt, die Kinder schon in den Schulen für den Tischtennissport zu begeistern und den Vereinen die Möglichkeit gibt, mit Unterstützung des DTTB (durch Beratung, vergünstigte Materialien) die Kinder als neue Vereinsmitglieder zu gewinnen.“


Wie viele Schüler sind insgesamt beteiligt?

„An der Kooperation sind die 24 Schüler der 4. Klasse Grundschule Schraberg in Herdecke beteiligt. Jeweils 12 Schüler im 1. und 2. Halbjahr des Schuljahres 2011/2012 werden von der verantwortlichen Lehrerin und vier bis fünf sehr engagierten Vereinsmitgliedern im Rentenalter in die Grundbegriffe des Tischtennissports eingewiesen. Zwei Personen aus unserem Verein helfen stets vor Ort mit.“


Haben Sie durch die Kampagne schon Kinder für Ihren Verein gewinnen können?

„Bisher können wir noch keine Vereinszugänge vermelden. Wir sind aber optimistisch, aufgrund der großen Euphorie bei den Schülern, einige für unseren Sport zu gewinnen.“


Welchen Nutzen zieht Ihr Verein noch aus der Kampagne?

„Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit machen wir unseren Tischtennissport bekannter. Außerdem haben wir Vereinsmitglieder für Trainer-Ausbildungen des DTTB gewinnen können. Zwei unserer Kooperationsmitarbeiter sowie die Lehrerin sind nun ausgebildete Kindertrainer.“


Wie finden Schüler, Eltern, Lehrer das Projekt?

„Die Schulleitung, die Klassenlehrerin sowie die teilnehmenden Schüler sind bisher begeistert von den Aktivitäten. Die Eltern konnten sich an einem 'Tag der offenen Tür' überzeugen, welchen Spaß die Kinder und auch die Vereinsmitglieder bei der Präsentation der Übungen hatten.“


Sind an irgendeiner Stelle unvorhergesehene Probleme aufgetaucht?

„Durch eine gute und gezielte Vorbereitung sowie die Zuverlässigkeit der Kooperationsmitglieder ist es bisher zu keinen Problemen gekommen. Alle Beteiligten gehen davon aus, dass dies auch zukünftig so bleibt.“


Wie groß ist der Aufwand, den Ihr Verein leisten muss?

„Abgesehen von der zu investierenden Freizeit unserer Kooperationshelfer gibt es keinen nennenswerten Aufwand für den Verein. Vielmehr profitieren sowohl der Verein als auch die Schule von der Kampagne.“


Halten Sie eine längerfristige Kooperation für denkbar?

„Durch das positive Feedback von allen Seiten ist die Fortführung der Kooperation über das Schuljahr 2011/2012 hinaus bereits geplant.“


Herr Schultz, wir danken Ihnen für das Gespräch.

FL

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