Taekwondo - Poomsae: 7 Deutsche Meistertitel und 4 Bronzemedaillen
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Die Taekwondokas des TuS Ende aus Herdecke feierten einen grandiosen Jahresabschluss bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft Technik in Gehrden. Unter hervorragender Betreuung durch die Trainerin, Anna-Lotta Merfeld, durfte der Poomsae-Leistungskader insgesamt 7 Meistertitel und 4 Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen.

Die 11-jährige Jasmin Flotow konnte sogar doppelt abräumen. In der Synchronteamklasse der Mädchen von 8-11 Jahren ging sie, wie schon ein paar Mal in diesem Jahr, in einem länderübergreifenden Team an den Start. Gemeinsam mit Sabrina Sidor (BTU) und Hannah Do (NTU) marschierten die drei Mädchen zum Sieg. Im Einzel wieder als Kontrahenten gegeneinander agierend, hatte Jasmin knapp mit 0,2 Punkten die Nase vorn und sicherte sich damit Doppelgold vor ihren beiden Teamkolleginnen und somit den zweiten DM-Titel.

Jasmin kann mit diesem abschließenden Erfolg mit gutem Gefühl im Jahr 2020 in die nächste Altersklasse der 12 bis 14-jährigen wechseln. Das Paar, Florian Bietz und Irini Savvidou, feierte mit einer Bronzemedaille in ihrer Klasse der 12 bis 14-jährigen ebenfalls einen schönen Abschluss ihres erfolgreichen Jahres. Im jeweiligen Einzelstart verpasste Irini ganz knapp unter 17 Starterinnen den Einzug ins Finale. Punktgleich, aber mit der niedrigeren Präsentationsnote, musste sie einer Sportlerin aus Bayern den Vortritt lassen, ins Finale einzuziehen. Doch Platz neun auf einer deutschen Meisterschaft ist eine gute Voraussetzung, um noch weitere zwei Jahre in dieser Klasse durchzustarten.

Florian zog ins Finale ein und es reichte am Ende für Platz acht. Aber auch Florian fuhr mit zwei Medaillen nach Hause. Sein Synchronteam, mit Willy Preuß und Jonathan Setiono, holte Gold und darf sich nun ebenfalls Deutscher Meister nennen.

Robin Schlickmann (18 bis 30 Jahre) sorgte für das Überraschungspaket des Tages. Ohne vorher je gemeinsam trainiert zu haben, hatte Robin sich mit Maximilian Bartl und Tim Säuberlich (beide aus Bayern) zu einem Teamstart verabredet. Die Vermutung, das die drei harmonieren würden, ging auf und wurde mit dem Vizemeistertitel belohnt. In der 22-köpfigen Einzelkasse zog Robin sicher ins Halbfinale und verpasste dort mit Platz neun ganz knapp den Finaleinzug.

Für Klaus Kremer startete der Wettbewerb der Seniorenklasse (61 bis 65 Jahre) direkt im Finale. Für seine erste Präsentation gab es sehr gute Punkte von den Kampfrichtern, die jedoch von der zweiten Form nicht ganz zu überzeugen waren. Mit knappen 0,2 Punkten schrammte er am begehrten Treppchenplatz vorbei.

12 Teamstarts - 12 Medaillen

Für Mia Merfeld und Emily Nitsche, gemeinsam mit Aranka Palfi aus Bayern, geht ein fantastisches Jahr zu Ende. Mit einem weiteren Sieg auf dieser Deutschen Meisterschaft machten sie das Medaillen-Dutzend voll. 6 mal Gold, 4 mal Silber und 2 mal Bronze ist das Resümee des Jahres.

Aber auch in der immer deutlich größeren Einzelklasse der 15 bis 17 -jährigen, mischten die drei auf den vorderen Plätzen mit. Aus 20 Teilnehmerinnen zogen alle drei souverän aus der Vorrunde ins Halbfinale und weiter ins Finale. Am Ende teilten Mia und Aranka sich die Bronzemedaille. Emily landete auf einem glücklichen Platz sechs. Aufgrund des Klassenwechsels von Emily und Aranka, war dies leider vorerst der letzte Start dieses Erfolgsteams.

Der Sieg war nicht der einzige Erfolg für den TuS Ende in dieser Klasse. Emilia Grzechca, gemeinsam mit Viktoria Kroes und Jaquline Bencun, sicherte sich hier die Bronzemedaille und damit ebenfalls wichtige Ranglistenpunkte. Ihr Einzelstart in diesem ersten Jahr in der Klasse 15 bis 17 Jahre, endete für die 15-jährige Emilia in der Vorrunde. Aber in weiteren zwei Jahren wird sie sich mit Sicherheit auch hier weiterhin nach vorne kämpfen.

Am nächsten Tag ging es in gleicher Halle weiter mit dem deutschen Jugend Cup. Hier schickte der TuS Ende Lucy Mieck in die Wettkämpfe. Unter der 17-köpfigen Startgruppe der 8 bis 11-jährigen, war starke Konkurrenz anzutreffen. Trotz guter Entwicklung der letzten Monate reichte es hier nur für Platz 12. Davon lässt Lucy sich nicht entmutigen, schaut weiter nach vorn und wird aus weiteren Erfahrungen mehr Sicherheit ziehen können.

v.li.: Klaus Kremer, Emily Nitsche, Mia Merfeld, Jasmin Flotow, Emilia Grzechca, Irini Savvidou, Florian Bietz, Willy Preuß, Robin Schlickmann und Landestrainerin Anna-Lotta Merfeld