Taekwondo: Gold und Bronze bei den British Open in London
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Die "University of East London" bot am 14. und 15. Juli 2018 beste Voraussetzungen für ein Taekowndo-Poomsae-Turnier der Extraklasse. Über 2 Tage zogen sich die Wettkämpfe der diversen Team-, Paar-, Einzel- und Paraklassen. Sehr gute Organisation und hochwertige Kampfrichterleistung machten dieses A-Class Turnier zu einem angenehmen Event.

Schon an Tag 1 sorgten die Erwachsenen für Medaillen. Anna-Lotta Merfeld war spontan kurz vor Meldeschluss angefragt worden, ein gemischtes Team zu komplettieren. So fand sich Lotta erstmals Samstag morgens für eine kurze Abstimmung mit Sara Telatar aus Baden-Württemberg und Carmina Presinszky aus Österreich zusammen. Mit nur 0,01 Punkten zu Platz zwei holen sie die Bronzemedaille in der Teamklasse der Damen von 18 bis 30 Jahren. Vielleicht war das der Anfang weiterer Erfolge dieses länderübergreifenden Teams.

Klaus Kremer ist mittlerweile ein Garant für Medaillen in seiner Klasse der Herren von 61 bis 65 Jahren. Hinter Frankreich und Großbritannien nimmt er ebenfalls Bronze mit nach Hause.

Innerhalb des Synchronteams Emily Nitsche, Mia Merfeld und Tessa Ternes aus Schleiden stimmt einfach die Chemie und das strahlen die drei Sportlerinnen aus. Nicht nur neben, sondern auch auf der Matte, sind sie eine Einheit und das macht neben der Techniknote die Präsenz aus. Mit deutlichem Abstand zum restlichen, ausschließlich britischem Starterfeld, holen sie an Tag 2 die Goldmedaille in der Klasse "Team, 15-17 Jahre" und sammeln damit - wie schon zuvor die Erwachsenen - Punkte auf Landes-und Bundesebene.

Erfolg lässt sich nicht immer in Medaillen rechnen... ...sondern besonders in Relation zum Starterfeld. Auch im Einzel lief es für Mia und Emily und auch für Emilia Grzechca hervorragend. Ab 20 Startern pro Klasse wird eine Vorrunde gelaufen. Davon erreichen die jeweils besten 50% das Halbfinale, aus der immer nur 8 ins Finale einziehen dürfen. Pro Runde werden je 2 Formen präsentiert, die einen Tag vor Turnier ausgelost und bekannt gegeben werden. Aus der 26-köpfigen Vorrunde der 15 bis 17-jährigen zogen Mia als viertbeste und Emily als achtbeste ins Halbfinale ein. Von dort sicher weiter ins Finale, wo Mia am Ende mit 0,01 Punkten an Bronze vorbei rutscht und Emily einen sehr guten Platz 8 belegt.

Ebenso freuen kann sich Emilia Grzechca über ihren Erfolg in ihrer Einzelklasse der 12 bis 14-jährigen Mädchen. 30 Teilnehmerinnen gingen an den Start. Als fünftbeste zog sie weiter ins Halbfinale, wo sie leider ein paar Punkte verlor und am Ende auf einem präsentablen Platz 11 landet.